Am Samstag, den 23. Februar 2008, wird eine Studie zur Schifffahrtsströmung auf dem Cresta-Abschnitt des North Fork Feather River durchgeführt.
Die sommerlichen Freizeitwassermengen im Cresta-Abschnitt wurden in den letzten zwei Jahren aufgrund von Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Gelbbeinfrösche der Vorgebirgsregion abgesagt. American Whitewater arbeitet mit den zuständigen Behörden, deren Amphibienbiologen und PG&E zusammen, um einen Wasserflussplan zu entwickeln, der Frösche besser schützt. American Whitewater hat einen Vorschlag erarbeitet, der unserer Ansicht nach wichtige Komponenten des natürlichen Abflussgangs nachbildet und wiederherstellt. Dieser Wasserflussplan sieht einen einzelnen Impuls vor, der im Mai beginnt und sich bis zum Hoch- bzw. Spätsommer allmählich auf den Basisabfluss reduziert. Unser Vorschlag sieht vor, dass die Spitzenabflüsse im Mai mit den für Freizeitzwecke üblichen 1000 bis 1600 Kubikfuß pro Sekunde (cfs) vergleichbar sind. Die Basisabflüsse im August würden in normalen Jahren 350 cfs und in Trockenjahren 250 cfs betragen. Ziel unserer Studie ist es, herauszufinden, welche Möglichkeiten zum Bootfahren sich unter diesem neuen Wasserflussplan ergeben.

American Whitewater ist sich bewusst, dass der von uns vorgeschlagene Wasserstandsplan nicht dieselben Möglichkeiten für Bootsfahrer bietet wie der aktuelle Plan. Wir sind jedoch überzeugt, dass dieser neue Plan Frösche deutlich besser schützt und dem gesamten Ökosystem des Flusses erhebliche Vorteile bringt. Besonders während der kritischen Laichzeit profitieren die Frösche davon. In diesem Zeitraum, von Anfang Mai bis Ende Juni, können Froschlaichballen durch starke, unnatürliche Wasserstandsschwankungen weggespült oder ausgetrocknet werden. Aus diesem Grund unterstützte American Whitewater bereits 2003 die Aussetzung der Wasserabgabe für Freizeitaktivitäten im Juni. Leider reichte die Aussetzung nicht aus, um die Frösche zu schützen; die Wasserstandsschwankungen hielten während der Laichzeit an. 2006 wurde die Hälfte der Laichballen durch einen drastischen Wasserrückgang mitten in der Laichzeit vernichtet. Ähnliche Wasserstandsschwankungen traten 2003 und 2005 im Zusammenhang mit dem Projektbetrieb auf. Uns ist klar, dass die Beseitigung dieser Strömungsschwankungen von entscheidender Bedeutung sein wird, wenn die Gelbbeinfrösche der Vorgebirgsregion im Cresta-Abschnitt geschützt werden sollen.
Die Durchflussstudie wird abgesagt und neu terminiert, falls PG&E die Durchflussmengen im betreffenden Abschnitt aufgrund der Wetterbedingungen nicht kontrollieren kann. Aktuelle Informationen zu diesem und allen anderen Durchflussereignissen in diesem Abschnitt finden Sie hier.