Bootsfahrer im Nordosten der USA haben diesen Monat allen Grund zur Freude. Das Rio-Projekt am Mongaup River (New York) wird diesen Monat wiedereröffnet, nachdem es fast drei Jahre lang für die Freizeitnutzung gesperrt war.
Im Mai 2005 entdeckten Inspektoren ein Erdloch an der Staumauer des Swinging Bridge Reservoirs, flussaufwärts von Rio. Sofort wurden Notfallmaßnahmen eingeleitet; alle Projekte in Mongaup begannen, Wasser abzulassen, der obere Delaware River wurde für die Freizeitnutzung gesperrt, und die Behörden begannen mit der Evakuierung von Port Jervis, etwa 16 Kilometer flussabwärts von Mongaup.
Innerhalb weniger Tage hatte sich die Lage stabilisiert, der obere Delaware wurde wieder freigegeben und die Anwohner kehrten in ihre Häuser zurück. Die FERC, die die Wasserkraftprojekte in Mongaup überwacht, stellte fest, dass weiterhin ein geringes Risiko eines Dammbruchs bestand, der Bootsfahrer und Angler gefährden könnte, und ordnete daher die Aussetzung der Freizeitnutzung im Projektgebiet an.
Bootsfahrer verfolgten die Entwicklungen des Projekts aufmerksam, während der Damm repariert und die Stauseen flussaufwärts wieder aufgefüllt und freigegeben wurden. Um sicherzustellen, dass die Bootssaison 2008 nicht beeinträchtigt wurde, schloss sich AW dem Kayak and Canoe Club of New York (KCCNY), einem AW-Mitgliedsverein, an und reichte eine Petition zur Wiedereröffnung des Rio-Projekts ein. Am 4. April ordnete die FERC die Wiederaufnahme der Wasserabgabe für Freizeitzwecke rechtzeitig zum Beginn der Saison 2008 an. Die erste Wasserabgabe ist für den 19. April geplant.
Der diesjährige Freigabeplan belohnt die Geduld der Bootsfahrer. Während das Projekt abgeschlossen war, hörte die FERC die abschließenden Argumente darüber an, ob Freigaben von Anlagen mit zwei Turbinen (Klasse III) in den Freigabeplan aufgenommen werden sollten. Die FERC entschied im Februar 2007, dass diese aufgenommen werden sollten. Freigaben von Anlagen mit zwei Turbinen sind für den 17. Mai, 29. Juni, 24. August, 21. September und 19. Oktober geplant.
Artikel eingereicht von: Lauren Cook
Vorsitzender für Naturschutz, Kajak- und Kanuclub von New York