Ein Vorschlag, massive Ölförderanlagen von Korea über abgelegene Straßen in Idaho und Montana nach Alberta zu transportieren, ruft Besorgnis bei Paddlern, Naturschutzgruppen, Unternehmen, Beamten der öffentlichen Sicherheit und normalen Bürgern hervor.
Das Projekt sieht den Transport von rund 200 riesigen Modulen zwischen Herbst 2010 und 2011 entlang des Wild- und Naturflusses Lochsa River, des Blackfoot River und durch Missoula, Montana, vor. Der Forstdienst und das Verkehrsministerium haben im Frühjahr dieses Jahres ein Straßenverbreiterungsprojekt entlang des Lochsa River abgeschlossen, das laut ihren Angaben in keinem Zusammenhang mit dem Energieprojekt steht. Das Projekt wird Hunderte weiterer Änderungen an Straßen, Beschilderungen und Versorgungsleitungen nach sich ziehen und könnte Auswirkungen auf das Erscheinungsbild und die Sicherheit kurvenreicher Nebenstraßen wie dem Highway 12 haben. Es könnte auch zu Beeinträchtigungen von Unternehmen wie den Anbietern von Rafting-Touren auf dem Lochsa River führen.
Das Projekt könnte auch Arbeiten am Binnenhafen von Lewiston, Idaho, umfassen, der auf die Staudämme am unteren Snake River angewiesen ist. Diese tragen maßgeblich zur Dezimierung der Lachspopulationen in den Flüssen Snake, Salmon und Clearwater bei. In Verbindung mit Straßenverbesserungen befürchten viele, dass dieses Projekt nur der Anfang des Transports massiver Anlagen entlang der Projektroute ist. Die Ausrüstung soll die Ölsandgewinnung in Alberta unterstützen, die weithin für ihre Auswirkungen auf Wasserqualität und -quantität bekannt ist. Aus diesen und anderen Gründen hat das Projekt in Idaho und Montana heftigen Widerstand hervorgerufen.
Mehr dazu erfahren Sie auf der Facebook-Seite von „The Lochsa Conservancy“.
Die Analyse des Streckenabschnitts bei Missoula sowie die Möglichkeit, Kommentare abzugeben, finden Sie unter:
www.mdt.mt.gov/pubinvolve/eis_ea.shtmlKommentare müssen bis zum 14. Mai eingereicht werden.