Flussschutz

Paddler, die sich leidenschaftlich für unberührte Flüsse einsetzen, haben sich lange für deren Aufnahme in das Wild- und Naturflusssystem starkgemacht. Angesichts des Verlusts hunderter Flusskilometer durch Bebauung und Wasserkraftprojekte gehörten sie zu den ersten Aktivisten, die sich für ein nationales System zum Schutz der letzten unberührten Flüsse starkmachten. In den 1960er Jahren hoben Oz Hawksley und andere im „American Whitewater Journal“ die Schönheit von Flüssen wie dem Selway hervor. Oz hielt die Paddler über den Fortschritt der Gesetzgebung zum Wildflusssystem auf dem Laufenden, die schließlich am 2. Oktober 1968 in der Unterzeichnung des Wild- und Naturflussgesetzes gipfelte. Auch angeschlossene Vereine spielten eine entscheidende Rolle, beispielsweise die Fahrt des Kajak- und Kanuclubs von New York auf dem Hudson River mit Senator Kennedy und Innenminister Udall, um für das Wildflussgesetz zu werben. Auch heute noch engagieren sich Paddler aktiv für den Schutz zahlreicher potenzieller Wild- und Naturflüsse, die noch auf ihre offizielle Anerkennung warten.

Zusätzlich zum Wild and Scenic Rivers Act nutzt American Whitewater weitere Schutzinstrumente wie die Ausweisung von Wildnisgebieten, Nationaldenkmälern, herausragenden Gewässern und staatlichen Ausweisungen von landschaftlich reizvollen Wasserstraßen, um Flusskorridore zu schützen und die Möglichkeiten für die Öffentlichkeit, diese Flüsse zu genießen, zu erhalten und zu verbessern.

Wir führen derzeit Kampagnen zum Schutz von Wild- und Naturflüssen durch, darunter der Wild Olympics im US-Bundesstaat Washington, der Gila in New Mexico, Flüsse in Montana und Flüsse in ganz Kalifornien. Weitere Schutzmaßnahmen laufen für den Dolores in Colorado und den Owyhee in Oregon. Zudem setzen wir uns aktiv auf Ebene der Bundesstaaten für die Ausweisung von Gewässern mit herausragendem Schutzstatus in Washington, Oregon, New Mexico und Colorado ein.

Flussschutzprojekte

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