Die amerikanische Wildwasserunfalldatenbank dokumentiert über 1600 Todesfälle und Beinaheunfälle auf Wildwasserflüssen seit 1972. Das Projekt wurde vor über 40 Jahren, im Jahr 1975, initiiert, nachdem es bei einem Slalomrennen zu einem tödlichen Unfall durch Fußverklemmung gekommen war. Charlie Walbridge war bei dem Rennen anwesend und beschrieb die Gefahren der Fußverklemmung erstmals in einer Ausgabe des „American Whitewater Journal“ von 1976. Charlie sammelte weiterhin Berichte und teilte seine Erfahrungen im Journal.
Im Jahr 2001 leitete Tim Kelly, Vorsitzender von American Whitewater Safety, die Entwicklung der American Whitewater Safety Database. 2017 wurde die Datenbank durch eine verbesserte Suchfunktion über eine Website-Oberfläche weiter optimiert. Es gibt drei gute Gründe, einen Wildwasserunfallbericht zu verfassen (oder einzureichen):
- Es bietet die Möglichkeit, die wahre Geschichte ans Licht zu bringen.
- Es dient als Lernmöglichkeit, die die Bootsgemeinschaft durch Einzelereignis- und mehrjährige Analysen weiterbilden kann.
- Es erleichtert den Dialog mit Flussmanagern und Entscheidungsträgern und dient als Grundlage für unsere Unterstützung und Erstellung von Materialien und Empfehlungen zum Thema Flusssicherheit.
American Whitewater ist auf die Mithilfe seiner Mitglieder angewiesen, um Berichte und Informationen über Flussunfälle weiterzuleiten. Augenzeugenberichte sind am besten, aber Informationen aus Zeitungsartikeln oder Social-Media-Beiträgen liefern oft den ersten Anhaltspunkt für eine eingehendere Untersuchung und weitere Nachforschungen.